Bearbeitbar sind unter anderem nichtrostende Stähle, Titan und Titanlegierungen, Nickel- und Kobalt-Chrom-Legierungen, Wolfram und Molybdän sowie Kupfer, Messing und Bronze.
Der Abtrag liegt im Bereich weniger Mikrometer je Minute und damit um ein Vielfaches unter dem des klassischen Elektropolierens. Maße und Form bleiben deshalb weitgehend erhalten – ein Grund, warum sich auch filigrane Geometrien entgraten lassen. Auf Edelstahl sind Rauheiten bis in den Bereich von hundertstel Mikrometern erreichbar.
Weil das Werkstück anodisch geschaltet ist, wird die Chromoxidschicht auf nichtrostendem Stahl gestärkt. Die Oberfläche wird also nicht nur glatter, sondern auch widerstandsfähiger gegen Korrosion – und leichter zu reinigen, was in Medizintechnik und Lebensmittelindustrie den Ausschlag gibt.